
Woran erkennen Sie eigentlich, ob ein Kurs wie der Elben-Kurs von Christine Arana Fader wirklich zu Ihrer Lebenslage passt, bevor Sie überhaupt einen Cent bezahlt haben? Diese Frage stellen mir Kundinnen in meinem Laden in Haidhausen öfter, als man denken würde. Die Regale hier sind thematisch sortiert, am Kassentresen aus hellem Holz liegt links vom Bildschirm mein aufgeschlagenes Notizheft, und wer genau hinhört, kann fast das Kratzen der Stiftspitze übers Papier hören, sobald ich mir wieder einen Kurs oder einen Buchtitel notiere. Wer bei mir Channeling lernen möchte und konkret nach Christine Arana Faders Elben-Kurs fragt, bekommt von mir keine pauschale Antwort, sondern einen strukturierten Vergleich, wie ich ihn auch beim Vergleich anderer spiritueller Kurse anlege.
Elben-Kurs oder Drachenenergie: der Unterschied bei Christine Arana Fader

Der Elben-Kurs setzt an einem anderen Punkt an als die kraftvolleren Drachenenergie-Formate im gleichen Programm. Bei der Drachenenergie geht es oft um energetischen Selbstschutz im Alltag, ein Thema, das eine eigene, ausführlichere Betrachtung verdient und das ich an anderer Stelle behandle. Die Grundlagen der Drachenenergie folgen ohnehin einer ganz eigenen Logik, die in einen separaten Einsteiger-Überblick gehört. Der Elben-Kurs dagegen dreht sich um die leise Wahrnehmung von Naturwesen und um die Verbindung zu den Rhythmen der Erde, spielerisch statt fordernd. Karin Eiblmaier, die zweimal im Jahr mit Vorschauexemplaren eines spirituellen Fachverlags bei mir vorbeikommt, hat sich neue Channeling-Titel neulich angesehen und praktisch im gleichen Atemzug eingeordnet, für welche Zielgruppe und welches Format sie taugen, eine Gewohnheit, die mir bei der eigenen Kurseinschätzung inzwischen ganz ähnlich in Fleisch und Blut übergegangen ist.
Zeitaufwand, Preisrahmen und Vorerfahrung realistisch einschätzen
Bevor eine Kundin sich für den Elben-Kurs entscheidet, gehe ich mit ihr drei Punkte durch. Erstens der Zeitaufwand: Wer sich auf die Module einlässt, sollte realistisch zwei bis drei Stunden pro Woche einplanen, nicht mehr und nicht weniger. Zweitens die Struktur: Der Kurs ist in vier bis sechs Module gegliedert, die sich im eigenen Tempo abrufen lassen, was einerseits Flexibilität bringt, andererseits Selbstdisziplin verlangt, die nicht jedem liegt. Drittens der Preisrahmen, der für ein Format dieser Art meist im mittleren dreistelligen Bereich liegt – ein reiner Preis-Leistungs-Vergleich zwischen verschiedenen Meditationskursen würde hier allerdings zu weit führen und gehört in eine eigene, nüchterne Betrachtung. Welcher Kurs grundsätzlich zur eigenen Energie und Lebenslage passt, ist ohnehin eine Vorfrage, die ich mit Kundinnen vor jeder konkreten Empfehlung kläre, bevor überhaupt ein einzelnes Programm zur Sprache kommt.
Wer den Elben-Kurs eher meiden sollte
Wer eine schnelle Lösung für komplexe Lebensprobleme sucht, sollte die Finger vom Elben-Kurs lassen – das Format ist eine Einladung zur Wahrnehmung, kein Zauberstab. Auch wer eine rein rationale, wissenschaftliche Herangehensweise bevorzugt, wird mit der bildhaften Sprache von Christine Arana Fader wenig anfangen können, denn hier geht es um Mythen, Symbole und Gefühle. Absolute Neulinge, die noch nie meditiert haben, sollten sich vorher mit feinstoffliche Welten auseinandersetzen, bevor sie tief in ein einzelnes System wie das der Elben einsteigen – wer sich bei den Grundlagen des Channelns generell noch unsicher fühlt, sollte ohnehin dort zuerst ansetzen. Manche Kundinnen kommen mit der Erfahrung zu mir, dass sie vorher wochenlang kostenlose YouTube-Meditationsvideos ohne roten Faden angeschaut haben, und genau an diesem Punkt macht ein strukturiertes Kursformat wie dieses tatsächlich einen Unterschied. Wie sich die Kursformate der einzelnen DACH-Anbieter im Detail unterscheiden, ist wiederum ein eigenes Thema, das ich an anderer Stelle ausführlicher aufgedröselt habe.
Hochsensibel und trotzdem neugierig auf Naturwesen

Für hochsensible Kundinnen ist der Elben-Kurs oft eine Wohltat, weil Reizüberflutung hier seltener zum Thema wird als bei kraftvolleren Formaten – wie sich das konkret auswirkt, habe ich unter Channeling lernen für Hochsensible ausführlicher beschrieben. Wie genau sich die Wahrnehmung von Naturwesen im Alltag anfühlt, bekommt bei jeder Kundin eine andere Antwort, weshalb ich das an anderer Stelle vertiefe. An einem Donnerstagnachmittag fragte Sabrina, eine Kundin, die seit Jahren unregelmäßig, aber immer wieder in den Laden kommt, zuerst nach dem realistischen Zeitaufwand pro Woche, bevor sie überhaupt in Erwägung zog, sich für ein Format zu entscheiden. Ich hörte ihr in diesem Moment wirklich zu, ohne gedanklich schon bei der nächsten Nachbestellung zu sein. Wer eher am Loslassen selbst arbeiten will als an einer bestimmten Wesensverbindung, ist mit einer mehrwöchigen Meditationsreise oft besser bedient als mit dem Elben-Format. Der Sprung vom reinen Lesen zur tatsächlichen Kurspraxis wird von vielen meiner Buchkundinnen ohnehin unterschätzt.
Das nüchterne Bild aus dem Notizheft

Wer die Handschrift von Christine Arana Fader über beide Programme hinweg vergleichen will, findet in meinem Vergleich der verschiedenen Programme eine ausführlichere Gegenüberstellung der Energien und Anforderungen. Wie sich einzelne Übungen konkret in den Alltag zuhause übertragen lassen, ist ein eigenes Praxisthema, das über den Rahmen dieses Vergleichs hinausgeht. Mein Notizheft neben der Kasse zeigt inzwischen ein nüchternes Bild: Der Elben-Kurs ist ein solides Werkzeug für die Naturverbindung und die Schulung feinstofflicher Wahrnehmung, kein Allheilmittel und kein spirituelles Muss. Er passt in eine Lebenslage, in der jemand sich nach mehr Leichtigkeit und Erdung zugleich sehnt, und er verlangt die Bereitschaft, sich tatsächlich auf die Stille einzulassen, statt nur ein weiteres Programm zu kaufen. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden gehört die Suche nach professioneller Hilfe immer an erste Stelle; ein Kurs, gleich welcher Anbieter, ersetzt weder ärztliche noch psychotherapeutische Begleitung.