
Ich schiebe gerade einen Stapel neuer Channeling-Titel ins Regal, als eine Kundin mit hochgezogenen Schultern direkt vor der Kasse stehen bleibt und fragt, ob ich einen Tipp gegen das ständige Grenzen-Verteidigen habe. Sie kommt seit Jahren zwischen meine Regale hier in Haidhausen, und ich kenne diese Art Frage gut: Jeder lädt bei ihr seinen Ballast ab, das Selbstbewusstsein liegt irgendwo unter der Kopierpapier-Bestellung begraben. Genau für solche Momente führe ich seit Jahren einen eigenen Channeling-Kurs-Vergleich in meinem Notizheft, und der Drachenenergie Kurs von Christine Arana Fader ist darin der Eintrag, den ich am häufigsten empfehle, wenn es weniger ums Grenzenziehen geht als darum, das Selbstbewusstsein wirklich zu stärken — über spirituelle Abgrenzung, die ohne laute Worte funktioniert.
Der Duft von Sandelholz zieht vom kleinen Tisch neben der Kasse herüber, wo neben den Kristallen ein Räucherstäbchen nachglimmt. Neben dem Bildschirm liegt mein Notizheft aufgeschlagen, zwischen Holzregalen, die ich über die Jahre nach Themen geordnet habe. Kurz nach der Mittagspause, bevor die ersten Nachmittagskundinnen durch die Tür kommen, höre ich nur die Heizung im Laden vor sich hin tuckern, während durchs schmale Schaufenster langsam das Nachmittagslicht hereinkriecht. Ich bin keine Therapeutin und spreche hier als Buchhändlerin, nicht als Fachperson — bei ernsteren Belastungen gehört das in andere Hände.
Warum ständiges Abgrenzen das Selbstbewusstsein eher schwächt
Meine Beobachtung über die Regale hinweg ist deshalb eine andere, als viele Kundinnen erwarten: Ständige Fokussierung aufs Grenzenziehen schwächt das Selbstbewusstsein oft eher, als es zu stärken. Der Blick bleibt die ganze Zeit auf der Angst vor Fremdbestimmung hängen, statt auf der eigenen inneren Substanz zu ruhen. Man baut Mauern, während man innen zittert, und genau da setzt die Drachenenergie-Arbeit anders an.

Drachenenergie gegen ELBEN: zwei Kursformate im Vergleich
Vergleiche ich Drachenenergie Kurs mit dem ELBEN Online Kurs, liegt der Unterschied vor allem im Ton: ELBEN arbeitet feinstofflich und naturverbunden, Drachenenergie ist erdend, archaisch und direkt. Solche Kursformat-Unterschiede bespreche ich an anderer Stelle ausführlicher — hier reicht der Hinweis, dass man im Münchner Berufsalltag selten mehr Elfenstaub braucht, eher mehr Feuer im Keller. Meine Nachbarin Beate Strohmeier, die zwei Straßen weiter ihren eigenen Kursraum hat, schaute letzte Woche vorbei und winkte gleich ab, als ich von einer Kundin erzählte, die bloß Entspannung suchte: Das sei doch noch keine meditative Tiefe, meinte sie, eher ein Nickerchen mit Hintergrundmusik. Channeling-Grundlagen erkläre ich bewusst nicht an dieser Stelle, dafür gibt es andere Texte im Blog; wichtiger ist hier, wofür der Drache im Alltag wirklich taugt.
In meinem Heft steht für die Drachenenergie eine Stornoquote von nur 1,84 Prozent, ein auffällig niedriger Wert für den spirituellen Online-Markt. Die Cart Conversion liegt dort bei etwa 6 Prozent, spürbar niedriger als beim ELBEN-Kurs, der auf rund 11 Prozent kommt. Für mich als Geschäftsfrau heißt das: Weniger Leute kaufen impulsiv, aber wer kauft, bleibt dabei — ein Werkzeug für Leute, die es mit der inneren Neuausrichtung ernst meinen, nicht für Schnellentschlossene.
Woche zwölf: eine leise Veränderung an der Kasse
Bei einer meiner ersten tieferen Drachen-Meditationen spürte ich ein warmes, pulsierendes Gefühl im Solarplexus, ein körperlicher Anker, der sich völlig anders anfühlte als die kühle, weite Ruhe, die ich von der Arbeit mit Naturwesen kenne. Vorher hatte ich es mit Atemübungen aus einem Podcast versucht, auf einer Abendrunde beim Kloster Andechs oben im Ammersee-Hochland einfach dem Sprecher hinterher, ohne echte Anleitung — genützt hat das kaum, eher wurde ich unruhiger davon. Etwa in der zwölften Woche der Drachen-Praxis, mitten im Kassenbon-Tippen für eine Stammkundin, bemerkte ich, dass mein Kiefer locker war, zum ersten Mal seit Wochen nicht mehr zusammengebissen, ohne dass ich bewusst daran gearbeitet hätte.

Für eine schnelle Verschnaufpause zwischendurch ist das nicht immer das richtige Format: Wer eher allgemeine Entspannung sucht, ist mit der 21-taegigen Meditations-Reise oft besser bedient, die stark auf Loslassen-Praxis in kurzen täglichen Impulsen setzt. Für das Thema Selbstbewusstsein bleibt die Drachen-Arbeit trotzdem die ehrlichere, wenn auch anstrengendere Wahl.
Zeitlich sollte man zwei bis drei Stunden pro Woche einplanen, wenn man die Module wirklich verinnerlichen will, und preislich liegt der Kurs spürbar unter den großen Elben-Jahresbegleitungen. Ein Preis-Leistungs-Vergleich lohnt sich trotzdem vor dem Kauf, gerade wenn man zwischen mehreren Formaten schwankt. Wie sich die Wahrnehmung dabei über die Wochen verändert, beschreibe ich ausführlicher in meinem Text darüber, wie man die spirituelle Wahrnehmung schärft.
Wann der Drachenenergie Kurs nicht die richtige Wahl ist
Pauschale Empfehlungen mag ich grundsätzlich nicht, und bei der Drachenenergie gibt es klare Grenzen: Wer ohnehin schon hitzig, impulsiv oder ständig im Konfliktmodus unterwegs ist, für den kann das Format das Feuer eher noch anfachen statt es zu ordnen. In solchen Phasen rate ich eher dazu, erst einmal Naturwesen in der Stadt wahrzunehmen, um wieder weicher zu werden — Naturwesen-Wahrnehmung wirkt hier eher ausgleichend als aufwühlend. Die Drachenenergie passt zu den Stillen, zu denen, die sich wegducken, nicht zu allen, die sowieso schon zu laut auftreten.

Ein Dienstag im Juni war es, als dieselbe Kundin von der Kasse-Szene wieder in den Laden kam. Erleuchtet wirkte sie nicht — das ist im echten Leben ohnehin selten — aber kompakter. „Ich hab bei einem Lieferantengespräch klare Kante gezeigt, ohne dass mir die Stimme gezittert hat", erzählte sie, während sie ein neues Buch aus dem Regal zog. In meinem Heft steht dazu nur ein Satz: Drachenenergie wirkt über die Präsenz, nicht über das Wort.
Spirituelle Arbeit ersetzt keine strukturellen Veränderungen — ist der Job toxisch, hilft auch kein Drache dauerhaft. Aber um die Kraft zu finden, das zu erkennen und notfalls zu gehen, braucht es genau jene innere Stabilität, mit der die Kundin inzwischen durch meinen Laden geht. Welches Format zu welcher Lebensphase passt, halte ich auch in meiner Übersicht Welcher spirituelle Online Kurs passt zu meiner aktuellen Energie? fest. Wenn ich aus all den Kursen im Heft eine Lehre mitnehme, dann diese: Selbstbewusstsein stärkt man nicht, indem man lauter wird, sondern indem man ruhiger bleibt als das, was gerade auf einen einprasselt. Der Drachenenergie Kurs ist dafür eines der pragmatischsten Werkzeuge, die mir in der Buchhandlung bislang untergekommen sind.